Studium durch Aktienhandel finanzieren

Die meisten Studenten können sich während ihres Studiums nicht gerade zurücklehnen ohne einen Nebenjob. Gerade wenn die Eltern einen nicht unterstützen können, man schon etwas älter ist oder keinen Anspruch auf Bafög hat, dann müssen andere Einnahmequellen gesucht werden, um das Studium zu finanzieren.

Typische Nebenjobs während des Studium sind beispielsweise Aushilfsjobs, Kellner oder Werkstudent, doch nicht jeder hat Lust auf diese Art von Job oder kann die Arbeitszeiten mit dem Studium vereinen. Es gibt jedoch auch noch andere Alternativen im Studium Geld zu verdienen. Ein Beispiel hierfür ist der Aktienhandel. Es mag zunächst etwas gewagt klingen im Studium Aktienhandel zu betreiben, doch informiert man sich und hält sich an gewisse Vorsätze, dann kann es auch durchaus im Studium klappen.



Voraussetzungen für den Aktienhandel im Studium

Dillinger_Huettenwerke_gross
Die Dillinger Hütte war 1809 die erste deutsche Aktiengesellschaft, hier jedoch eine Aktie aus dem Jahre 1906.

Generell kann eigentlich jeder am Aktienhandel teilhaben. So sind eigentlich keine fachlichen Voraussetzungen, wie beispielsweise ein Studium, von Nöten, doch schaden kann dies nicht. Trotzdem müssen dennoch einige Vorbereitungen getroffen werden, bevor überhaupt mit Aktien gehandelt werden kann.

  • Investitionskapital
  • Computer mit Internetzugang
  • Aktiendepot

So sollte natürlich ein gewisses Kapital zur Verfügung stehen, dass auch investiert werden kann. Dies muss zwar kein großes Vermögen sein, aber mit einigen Euros kommt man auch nicht weit. Kursschwankungen können nur ausgenutzt werden, wenn auch eine gewisse Summe Geld eingesetzt wird. Wichtig: Es sollte sich dabei um Geld handeln, dessen Verlust man auch finanziell verkraften könnte.

Des Weiteren ist ein stabiler und schneller Internetanschluss unabdinglich. Aktienhandel findet eigentlich nur noch online statt und gerade als Student kommt man übers Internet am schnellsten voran.

Das letzte was benötigt wird, ist ein Aktiendepot. Ein solches Depot wird von Brokern bereitgestellt. Es gibt hier etliche Angebote, deswegen sollte man nicht vorschnell entscheiden. Zu empfehlen ist ein Depot bei der Varengold Bank. So sollte man sich erst Gedanken über die eigene Handelsstrategie machen und erst dann nach passenden Brokern suchen. So unterscheiden sich insbesondere die Kosten für Transaktionen oder andere Grundgebühren fallen an. Es lohnt sich also zu vergleichen, bevor man sich vorschnell entscheidet.

Bücher zum Thema Aktienhandel:

Beachten sollte man beim Aktienhandel natürlich auch, dass Transaktionskosten anfallen und Abgeltungssteuer an den Staat bezahlt werden muss. Man muss dafür aber nicht mehr Steuerzahlungen kümmern, da die Abgeltungssteuer automatisch abgezogen wird.



Kriterien bei der Wahl des richtigen Broker im Überblick

  • Handelsoptionen: Entspricht das Angebot Ihrem Vorhaben (Trading)
  • Bedienbarkeit: Ist das Aktiendepot selbsterklärend und kann dieses leicht und effektiv genutzt werden
  • Kosten: Transaktionskosten, Grundgebühr, Orderhöhe

Aktienhandel und die Vorteil für den Studenten

  • Gewinnbringende Ertragsmöglichkeiten
  • Es gibt keine festen Arbeitszeiten
  • Arbeit von zu Hause aus (Heimarbeit)
  • Man ist der eigene Chef

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Es ist nicht allzu viel nötig um in den Aktienhandel einzusteigen und man kann sich das Wissen über die Börse selbst aneignen. Zudem ist man recht unabhängig. Egal zu welcher Uhrzeit, man kann jederzeit an den PC und mit Wertpapieren oder Ähnlichem handeln. So kann man das Studium so gestalten, wie es nötig ist und arbeiten wann man will, da man selbst der eigene Chef ist. Des Weiteren ist es nicht gerade schwere Arbeit und stellt man sich geschickt an im Aktienhandel, dann kann man sich das Studium gut finanzieren und sich auch das eine oder andere Extra gönnen.

Aktienhandel und die Gefahren für den Studenten

Natürlich sollte man nicht naiv sein und erwarten, dass der Aktienhandel ein Kinderspiel ist. Es lauern genügend Fallen, die einem das Vermögen kosten können und einen sogar in die Schulden treiben können. Risiken beim Aktienhandel sind u.a.

  • Geringe Gewinne oder sogar Verlust
  • Unterschätzung der anfallenden Depotgebühren
  • Ruinöser Kapitalschwund bis zur Mittellosigkeit
  • Abgeltungssteuer

Einfach einzusteigen und auf Glück zu hoffen, führt in den meisten Fällen zu Verlusten. So sollte man schon einen gewissen Plan haben, wenn man an der Börse spekulieren will. Ein gewisses Fachwissen sollte man sich durch Fachliteratur speziell für Laien, durch Kurse im Studium oder durch den Austausch mit Experten im Internet aneignen. Zwar kann der Aktienhandel recht unberechenbar sein, doch mit einem gewissen Verständnis kann man sich etwas absichern.
Auch sollte man nicht vergessen, dass Gebühren auf einen zukommen. So sind Transaktionsgebühren und die Abgeltungssteuer zu leisten. Gerade wenn man mit recht niedrigen Beträgen handelt, kann so der Gewinn schnell weg sein oder man sogar noch Schulden ansammelt. Gerade im Studium, wenn das Geld begrenzt ist, sollte man also den Aktienhandel mit Bedacht als Verdienstquelle sehen und immer bedenken welche Risiken mitspielen.



Alles in allem kann man sagen, dass der Aktienhandel durchaus interessant als Verdienstquelle im Studium sein kann, doch man sollte immer die eigenen Finanzen im Blick haben und es nicht übertreiben. Mit etwas Vorsicht und Geduld kommt man auf Dauer wesentlich weiter und kann sich ein regelmäßiges Einkommen für das eigene Studium ermöglichen. Weiter interesante Tipps zum Thema Aktienhandel liefert Dirk Müller, auch bekannt als „Mister Dax“, auf cashkurs.com.


 

Bildrecht: „Dillinger Huettenwerke gross“ von Unbekannt – unbekannt, wenigstens gleichwertiges (identisches) Bild aber hier: http://www.tschoepe.de/auktion51/auktion51.htm. Über Wikipedia.

 

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